Wachstum & Werbung


Stell dir vor, dein Projekt ist fertig programmiert und online, aber niemand geht hin.
Das kann passieren. Längst nicht jedes neue Projekt kann bei Bloggern und Communities einschlagen und einen Hype auslösen.
Die meistens Projekte müssen kontinuierlich mit frischem Traffic versorgt werden und können nicht ausschließlich von Mundpropaganda leben. Aber auch dafür gibt es kostengünstige Möglichkeiten für Startups ohne externes Kapital.
Für die anderen gibt es verschiedenste Möglichkeiten, Geld auch in Werbung zu investieren, die sich kurzfristig nicht durch zusätzliche Umsätze refinanziert, hier sollen aber zunächst nur die auch für kleine Startups erschwinglichen Möglichkeiten erwähnt werden:

Suchmaschinenoptimierung / SEO

Suchmaschinen sind das Tor zum Internet. Sie sind der mit Abstand wichtigste Weg, mit dem Nutzer neue Webseiten entdecken oder auch Shops suchen, bei denen sie einkaufen werden.
Kaum ein Webprojekt kann auf diesen Traffic verzichten, zumal er langfristig relativ günstig zu bekommen ist. Da es sich aber bei SEO um eine Wissenschaft für sich handelt, sei hier erstmal nur auf eine Anleitung von Johannes Beus verwiesen.

PR

Auch die Pressearbeit kann ein sehr effektiver Weg sein um relativ günstig Besucher auf das eigene Projekt zu locken. Allerdings gilt hier zuerst der Grundsatz: PR sollte nur machen, wer auch was zu sagen hat. Auch der letzte gelangweilte Provinzjournalist opfert keine 2 Sekunden seiner Zeit um auch nur ein halbes Auge auf eine Pressemeldung des 300. Auktionshauses zu werfen, das mal wieder Ebay von seinem Thron stoßen will.
Neue und nützliche Projekte, wie es deins hoffentlich ist, haben dagegen gute Chancen, in den jeweils zur Zielgruppe passenden Medien wohlwollend erwähnt zu werden.

Allerdings ist es nicht damit getan, eine Pressemeldung hinzupfuschen und für 39,90 € an „450 ausgewählte Redaktionen“ per Email zu versenden, wie es oftmals angeboten wird.
Die wird kein Mensch jemals lesen. Der entscheidende Punkt ist, die passenden Journalisten zu kennen und direkt auf das Thema anzusprechen. Und das kann der Startup-Gründer in der Regel nicht selbst machen.
Dafür gibt es Agenturen, die können das viel besser und sind meistens ihr Geld wert. Empfehlenswert besonders auch für kleine Startup-Budgets ist PRDienst.de.

Virale Effekte

Ein User meldet sich an und man kann ihn überzeugen, dass es für ihn Sinn macht, 10 seiner Freunde einzuladen, sich auch anzumelden oder wenigstens die Seite anzuschauen. Wenn das Projekt nun so gut ist, dass sich von dessen 10 Freunden 5 anmelden, die wiederum erfolgreich 10 weitere akquirieren, stellt sich schnell ein explosionsartiges virales Wachstum ein und man ist in der bequemen Situation, vor allem darauf achten zu müssen, dass einem die Server nicht um die Ohren fliegen.
Das gelingt wenigen, aber die es schaffen, können in der Regel schon bald danach die Nullen auf dem Kontoauszug nicht mehr zählen.


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