Der Name
Jedes Webprojekt braucht einen Namen. Grundsätz empfehle ich Kunstnamen. Diese sind einfach besser geeignet, um den Begriff als Marke aufzubauen: Ebay, Google, Yahoo, Skype, Flickr. Alles Kunstwörter.
Perfekt wäre, wenn dieses Kunstwort nicht ganz künstlich wäre, sondern noch Elemente echter Wörter beinhaltet, die darauf schließen lassen, was sich eigentlich hinter dem Namen verbirgt. Ein gutes Beispiel ist hier YouTube: „tube“ = „Röhre“, wird wie auch im Deutschen als umgangssprachlicher Begriff für das Fernsehen benutzt.
Für den Namen muss man dann natürlich auch die passenden Domains bekommen.
Angenommen, dein Projekt heißt Zahuu, dann brauchst du auf jeden Fall zahuu.de und zahuu.com, denn jedes Startup sollte die Internationalisierung von Anfang an zumindest im Hinterkopf haben.
Weitere Länderdomains von Ägypten bis Griechenland müssen anfangs aber nicht sein. Dafür finden sich später Mittel, Wege oder Alternativen, wenn man soweit ist. Zumal die exotischen Länderdomains teilweise sehr teuer und aufwändig zu registrieren sind.
Zudem sollte der Name idealerweise leicht aussprechbar sein, nicht nur für Deutsche sondern besonders auch für englischsprachige Menschen. Und er sollte vom einmaligen Hören möglichst genau auf die Schreibweise schließen lassen.
Unser Beispiel „Zahuu“ ist damit leider schon aus dem Rennen, denn hierfür sind sehr viele Vertipper vorstellbar: Zahu, Zahoo, Sahou…
Es ist heutzutage nicht einfach, den perfekten Namen für ein Projekt zu finden. Besonders weil auch sehr viele attraktive Domainnamen schon registriert sind.
Zum Trost und Abschluss dieses Teils noch eins: Es ist noch kein Projekt nur wegen des tollen Namens groß geworden und auch noch keins gescheitert, nur weil der Name schlecht war.
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