Das Businessmodell
Sollte man auf jeden Fall haben. Äußerst selten überleben Startups, die anfangs nicht wussten, wie man zu Geld machen könnte, was sie anbieten. Bei Google ist es wohl so gewesen, aber das ist eine Ausnahme. Die haben quasi aus Versehen einen riesigen Markt erfunden. Mit so einem Glück sollte der vernünftige Gründer nicht rechnen.
Im wesentlichen gibt es zwei verschiedene Wege um ein Webprojekt zu finanzieren:
Werbefinanziert
In der ersten Boomphase des Internet waren die technischen Voraussetzungen teilweise noch deutlich anders. Es gab Projekte, die hatten sehr viel Traffic, aber konnten sich trotzdem nicht durch Werbung finanzieren, weil Hosting und Datentransfer noch viel teurer waren als heute.
Dagegen ist heute kaum noch vorstellbar, dass man ein Webprojekt, das viel Traffic hat, nicht durch Werbeeinnahmen finanzieren kann. Bequemerweise muss man heute nur noch dafür sorgen, viel Traffic auf dem Projekt zu generieren.
In den meisten Fällen benutzt man heute Google Adsense um den vorhandenen Traffic zu monetarisieren. Das ist sehr einfach und im großen und ganzen relativ lukrativ.
Wenn man später richtig viel Traffic hat, kann man das ablösen oder ergänzen durch professionelle Vermarktung von Bannern, Skyscrapern, Layern und weiteren üblichen Werbeformen.
Mitgliedsbeiträgefinanziert
Die weitaus seltenere Methode, ein Webprojekt zu finanzieren bietet dennoch einige wichtige Vorteile: Man muss den User nicht mit Werbung nerven und bleibt unabhängiger vom Werbemarkt. Andererseits sind die User nur schwer davon zu überzeugen, für Webservices zu bezahlen. Einige Communities schaffen es, Mitglieder für die Nutzung zahlen zu lassen und fahren damit sehr gut.
Vielen andere versuchen, aufwändig produzierte Inhalte gegen jeweils kleine Beträge zu verkaufen und haben damit weniger Erfolg.
Wer Mitgliederfinanzierung anstrebt, sollte sehr genau prüfen, ob es überhaupt eine Chance gibt, ob und wie viel Leute für das zu bezahlen bereit, was man anbieten will.
Mischungen aus Werbung und Mitgliedergebühren sind selbstverständlich auch vorstellbar.
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Tags: Business, Geschäft, Geschäftsmodell, Unternehmensgründung
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